Gestern sagstest Du, die Welt koste nichts,
Sie sei laut,
Einfach zu haben,
Und besitzen würdest du sie schon lange.
Ich habe Dich wiedergetroffen.
Über Deine Knochen spannt sich Nichts als unnatürlich, braune Haut,
Deine einst strahlenden Augen liegen in tiefen Kuhlen,
Und obwohl Du deine Haare in Pflegeprodukten ertränkst, haben sie ihren Glanz
schon lange verlohren.
Wir stehen auf einem großen Platz,
um uns - nichts als Menschen.
Ich stehe Dir genau gegenüber,
uns trennt kein Meter
und trotzdem sehe ich Dich nicht.
Du schaust mich an,
Lächelst,
Und fragst was so geht.
Ich sage :
Die Welt ist zu teuer,
Die Stille zu laut,
Das Leben zu schwer
Und besitzen kann man die Welt nicht.
Ich drehe mich um und gehe.
Und obwohl ich Dich jeden Tag sehen werde,
werde ich Dich nie wieder sehen.
- Janika Schmidt
(nein mir ist kaum langweilig. kaum)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen